1. September 2026

Presseinformation vom 01.09.2026: Die Modellbahn-Anlagen zur Int. Modellbahn-Ausstellung Friedrichshafen 2026 stellen sich vor!

Spur 2m (G): RhB-Züge

Die Modulanlage ist im Maßstab 1:22,5 erbaut, die verwendete Modellspurweite von 45 mm entspricht beim Vorbild einer Spurweite von 1000 mm, wie sie bei zahlreichen schmalspurigen Bahnen in der Schweiz und in Deutschland zu finden ist.

Die Modulanlage besteht aus zwei Durchgangsbahnhöfen, einer Ausweichstrecke und zwei Kehrschleifen, inklusive eines großflächigen Abstellbahnhofs mit einem Betriebswerk. Die Anlage wird digital betrieben und kann mit einer Steuerungssoftware per Computer gesteuert werden. Auf der Anlage wird der Fahrbetrieb nach dem Vorbild der Rhätischen Bahn (RhB), mit Zügen aus verschiedenen Epochen vorgeführt.

Über einhundert Einzelmodule, bestückt mit über 300 Meter Gleisen und rund 60 Weichen, sind in der 35 Meter langen und 6,4 Meter breiten Anlage eingebaut.

Um einen abwechslungsreichen Zugverkehr zu gewährleisten, stehen an den Ausstellungstagen auf der Anlage etwa 20 Triebfahrzeuge und über 100 Waggons zur Verfügung.

Die bekannten Glacier- und Bernina-Expresszüge mit ihren modernen Fahrzeugen kommen genauso zum Einsatz wie die nostalgischen Garnituren mit historischen Triebfahrzeugen. Die vorbildgerechten, auch im Modell schweren Güterzüge haben Längen bis zu sechs Metern, die teilweise von Lokomotiven in Mehrfachtraktion gezogen werden müssen.

Betreiber: EBC Wuppertaler Stadtwerke, 42287 Wuppertal
Anlagengröße: 34 x 6,4 Meter

 

Spur 2m (G): DDR-Reichsbahnanlage um 1965

Die Anlage hat als Thema die Deutsche Reichsbahn in Mitteldeutschland der 1960er Jahre und wird erstmals einem breiten Publikum präsentiert!

Bei der Spur 2 Anlage ist das meiste selbst gebaut, in den Hochbauten stecken bis zu vierhundert Stunden Bauzeit! Auch die Loks sind größtenteils Selbstbauten und daher Unikate. Gefahren wird mit echtem Dampf. Es gibt auch Akku Loks und Triebwagen, die ebenfalls selbst gebaut oder Umbauten von Serienmodellen sind.

An dem sehenswerten Wasserturm wurde 6 Monate gearbeitet, hier wurde der Salzwedeler Wasserturm nachgebaut und hat eine Höhe von knapp 90 cm.

Er und der Bahnhof stellen Nachbauten der sogenannten Preußischen Einheitsbauart dar. Auf der Anlage sind typische Alltagsszenen des „Arbeiter und Bauernstaates“ nachgebildet, genaueres Hinschauen lohnt daher. Die schwersten Züge wiegen über 80 kg, sind 12 Meter lang und haben daher Vorspannlokomotiven.

Betreiber: Spur 2 Echtdampf Freunde, Tobias Mey, 76530 Baden-Baden
Anlagengröße: 17 x 7,5 Meter

 

Spur 1 und 1e: Schmalspurverkehr im Jagsttal mit Rollbockverkehr

Die kombinierte Spur 1 und 1e Anlage bildet den Schmalspurbetrieb mit Rollbockverkehr im Jagsttal von Dörzbach zur Zuckerfabrik auf einer fiktiven Normalspurstrecke nach.

In Dörzbach endet der Personenverkehr, der in einem fiktiven Bahnhof mit Dreischienengleis startet. Der Bahnhof Dörzbach ist ein originalgetreuer Nachbau. Vorbei am Schottwerk Berlichingen führt die Schmalspurstrecke an einem Lagerhaus vorbei. Hier müssen wie in Bieringen im Jagsttal G-Wagen zum Be- und Entladen vom Rollbock auf ein Normalspurgleis umgeladen werden.

Dieses Normalspurgleis liegt nur zum Be- und Entladen vor dem Lagerhaus. Diese Prozedur war erforderlich, weil die Jagsttalbahn zur wenig Rollböcke hatte. Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen den Rollbockgruben noch eine Landesstraße die Normal- und Schmalspurgleisen kreuzt. Auch diese Situation wird nachgestellt. Entlang der Strecke beladene Rübenwagen werden über eine weitere Rollbockgrube in eine Zuckerfabrik abgefahren und dort entleert. Diese Zuckerfabrik hat eine komplette Inneneinrichtung, auf der Zufahrt wird mit Melassenwagen, Zuckerwagen und Wagen von Zuckerfabrikkunden rangiert.

Betreiber: Pi`s Modellbahnfreunde, 74613 Öhringen
Erbauer: Thomas Pauli. Bauzeit bisher über 10 Jahre.
Anlagengröße: 14 x 6,2 m

 

US Größe Standard Gauge (54mm): US Blecheisenbahnen der zwanziger Jahre

Fahrzeuge von Lionel, American Flyer, Dorfan und Ives. Sämtliche Exponate stammen aus der Zeit 1901 bis 1939. Die meisten Exponate sind über 100 Jahre alt.

Thema: von der Stadt in den Wilden Westen.

US Standard Gauge (Spur) war vor der großen Depression der 30er Jahre die Standardspurweite in den USA. Diese Spurweite ist aber nicht kompatibel mit der europäischen Spur II, die US Standard Gauge (Spur) ist breiter.

Die Modelle sind aufgrund ihrer bunten Farbgebung und glitzernden Bronze-Applikationen (Trim) bei US Sammlern sehr beliebt. Sie sind zwar keine maßstabsgerechten Reproduktionen der echten Lokomotiven, sondern orientierten sich bestenfalls an bestimmten Originalen ihrer Zeit.
Wir die Tinplate Players Assosiation, sind wahrscheinlich die einzigen Sammler in Europa für diese Spurweite.
4 Sammler haben fast das gesamte Programm aus dieser Zeit zusammengetragen und führen die Exponate auf eine Großen Anlage mit 3 Kreisen vor. Sämtliche Ausschmückungen sind ebenfalls von diesen Herstellern aus dieser Zeit. Viele bewegte Zubehörteile, wie Figuren, Signale, Bahnübergänge ergänzen die Anlage zu einem Gesamtbild der US Modelleisenbahn der zwanziger Jahre.

Eine Große Hängebrücke sowie eine Westernstadt gehören ebenso dazu die ein Verladespiel mit der Deutschen Biller Bahn. Für den Straßenverkehr sorgt Schuco Varianto.

Betreiber: German Tinplate Toys Players Association, Freiburg u. Karlsruhe
Anlagengröße: 15 x 6 m

 

Spur 0: Pfälzer Nebenbahn

Die Spur 0 Modulanlage Pfälzer Nebenbahn spiegelt eine eingleisige Nebenbahn im Herzen der Pfalz wider. Es zeigt die Situation rund um den Haltepunkt Siegelbach unweit von Kaiserslautern an der Bachbahn gelegen. Nach Originalplänen wurde der Haltepunkt mit seinem imposanten Empfangsgebäude mit dem Namen „Irmingen“, im Maßstab 1 zu 43 nahezu getreu wieder gegeben.

Es handelt sich um eine Ausweichanschlußstelle, die am Haltepunkt für Rangierbetrieb sorgt. An der Laderampe wurden dort meistens landwirtschaftliche Güter umgeschlagen und somit das Dorf mit Gütern versorgt.

Der Haltepunkt „Irmingen“ liegt eingebettet im Pfälzer Wald, mit einer Brücke, einem Tunnel, Grünflächen und Sandsteinformationen. Landschaftliche Flächen, darunter eine verfallene Scheuen, eine Kuhweide und eine Pferdekoppel runden die gesamte Szenerie ab.

Begrenzt wird die Modulanlage von zwei voll ausgestatteten Schattenbahnhöfen, welche das Umsetzen der fünf Züge ermöglicht. Die Schattenbahnhöfe ähneln einer Abstellanlage für Reisezugwagen.

Betreiber: EMK Eisenbahnfreunde Modelleisenbahnclub Kaiserslautern, 67655 Kaiserslautern
Anlagengröße: 12 x 6,5 m

 

Spur 0: Depot NORD und Bahnhof La Chapelle

Die Modellbahn-Anlage „Chemin de Fer de la Chapelle“ besteht zum einen aus einem Lokomotivdepot der SNCF aus Nordfrankreich mit einer Lokrampe. Die Drehbrücke führt zu einer überdachten Rundlokhalle mit neun Gleisen.

Alle Kulissenhintergründe sind gemalt. Alle für ein Lokdepot typischen Elemente sind vorhanden: Werkstatt, Lokrampe, Inspektionsgruben, Sandverteilportal und natürlich der Schlafsaal für das Personal.

Auf der anderen Seite befinden sich eine kurvige Überführung und ein Bahnhof mit fünf Bahnsteiggleisen, die von beiden Enden aus zugänglich sind. Ein Stellwerk und ein Gleis führen in den Hinterbau und zum Güterbahnhof.

Der Dorfplatz aus den 1950er Jahren überragt die Einfahrtsgleise zum Bahnhof. Die Signalanlagen des Netzes bilden die mechanischen Signale jener Zeit nach.

Betreiber: Chemin de fer de la Chapelle, Frankreich–41190 Valencisse
Anlagengröße: 15 x 5 m

 

Kirmesmodelle XL: Faszination Kirmes im Maßstab 1:16

Kirmesmodellbauer Christian Geist erschafft detailreiche, voll funktionsfähige Kirmesmodelle mit tausenden LEDs, aktueller Musik, coolen Ansagen, tollen Effekten und kompletter Diorama-Atmosphäre.

Mit KirmesmodelleXL präsentiert Maschinenbau-Meister Christian Geist ein außergewöhnliches Modellbauprojekt, das die Atmosphäre eines echten Kirmesplatzes eindrucksvoll im Maßstab 1:16 erlebbar macht. In mehreren hundert Arbeitsstunden entstanden detailgetreue Kirmesmodelle, die nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch technisch voll funktionsfähig sind und einmalig in der Szene sind.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwei große Fahrgeschäftsmodelle: ein Break Dancer und ein Musik Express. Beide Karussellmodelle sind, wie ihre großen Vorbilder, vollständig auf- und abbaubar. Gefertigt wurden die Modelle zu bis zu 90 Prozent aus Aluminium. Tausende LEDs, Lauflichtmodule, aktuelle Musik, stimmungsvolle Jingles und zahlreiche Effekte, wie Lauflichter, Blitzer und Nebel, sorgen für eine realistische Kirmesatmosphäre.

Ergänzt wird der Modell-Kirmesplatz durch liebevoll gestaltete Reihengeschäfte wie eine Großverlosung, Schießbude und Süßwarenstand sowie eine nostalgische Kirmesorgel. Auch diese Modelle sind voll beleuchtet und mit besonderen Effekten ausgestattet. Zu den Fahrgeschäften gehört außerdem ein passender kompletter Fuhrpark mit Wohnwagen, Packwagen, LKW´s und weiteren Schaustellerfahrzeugen, der die Szenerie authentisch abrundet.

Die gesamte Präsentation umfasst rund 15 Quadratmeter Ausstellungsfläche und ist als detailreiches Kirmesplatz-Diorama gestaltet. Hunderte Figuren, echte Pflanzen und zahlreiche kleine Szenen lassen die Miniaturkirmes lebendig wirken. KirmesmodelleXL verbindet handwerkliche Präzision, Maschinenbau, Modellbaukunst und die Leidenschaft für die Welt der Schausteller zu einem einzigartigen Ausstellungserlebnis.

Betreiber: Kirmesmodelle XL, Christian Geist, 69514 Laudenbach
Anlagengröße: 7,5 x 2 m

 

Spur H0: Modulanlage Wajcha Poznan

Die Modulanlage von Wajach Poznan aus Polen besteht aus sieben Segmenten.

An seinen beiden Enden befindet sich ein Berg, in den die Züge einfahren können und auch die Autos mit dem Car System Ihre Schleifen haben. Die Züge fahren in einem geschlossenen Kreislauf auf einer zweigleisigen Strecke! Hinter der Kulisse befinden sich sechs Gleise, so dass Züge aus den Epochen I bis VI gezeigt werden können.

Die Modellbahn-Anlage hat interaktive Knöpfe, mit denen die Besucher die Viessmann Figuren in Bewegung versetzen können. Die Landschaftsgestaltung der Modellbahn-Anlage mit einer schönen Viadukt-Brücke ist sehr detailreich!

Betreiber: Wajcha Poznan Marcin Magner, Polen – 62-651 Poznan
Anlagengröße: 12 x 1 m

 

Spur H0: Doppelgleisige Hauptbahn der Eisenbahnfreunde Ehingen

Die Eisenbahnfreunde aus Ehingen an der Donau bringen 38 Module ihrer großen Segmentanlage mit. Die Ausgestaltung als zweigleisige Strecke mit entsprechenden Wendemöglichkeiten sorgt für einen lebhaften und abwechslungsreichen Ausstellungsbetrieb.

Der gläserne Doppelwendel, an einem der Enden, dient gleichzeitig als Zugspeicher. Hier lassen sich die verschiedenen Garnituren besonders gut beobachten.

Die Module wurden von den einzelnen Vereinsmitgliedern individuell, mit viel Liebe zum Detail, gestaltet und harmonieren in der Gesamtschau sehr gut miteinander. Auf eine konkrete Epochenfestlegung wurde dabei bewusst verzichtet. Konkrete Wiedererkennungseffekte bieten die Bahnhöfe von Ehingen und Munderkingen an der Donautalbahn.

Die digitalisierten Züge rollen auf Märklin C- und K-Gleisen. Gesteuert werden sie über Märklin Central und Mobile Station, teilweise auch über Handys. Zugunsten eines intensiveren Spielerlebnisses wurde bewusst auf eine Automatisierung verzichtet. Weichen und Signale werden vor Ort mittels Gleisbildstellwerk oder Taster gestellt.

Die Anlagehöhe beträgt durchgehend 80 cm. Somit sind die vielen kleinen Szenen auch von Kindern sehr gut zu entdecken.

Betreiber: Ehinger Eisenbahnfreunde e.V., D-89584 Ehingen/Donau
Anlagengröße: 40 x 0,60 (bis 1,20) m

 

Spur HO: Nord-Modulsystem mit Spedition und Faller Car-System

Der Verein wurde 1989 gegründet, mit dem Ziel Gleich- und Wechselstromer zu vereinen. Wir haben uns für das Nord-Modul-System entschieden.

Die genormten Module können annähernd beliebig miteinander kombiniert werden. Die für jede Ausstellung individuell zusammengestellte Modellbahnanlage im Maßstab 1:87 (H0) wird aus bis zu 168 einzelnen Modulen aufgebaut. Die Züge fahren dabei je nach Bedarf im Zwei- oder Drei-Leiter-Betrieb, darüber hinaus kann eine analoge oder digitale Steuerung eingesetzt werden. Die Länge und Tiefe zwischen den Kopfstücken und die Gestaltung eines Moduls wird dabei von jedem Erbauer selbst bestimmt. Insgesamt spart diese Bauweise Platz und bietet unendliche Gestaltungsvielfalt.

Die Anlage zeigt unter anderem Städte, Dörfer, Industrieanlagen, sowie eine Ziegelei mit Feldbahn. Ein Wendemodul“ stellt eine Spedition dar, die mit Faller Car-System ausgestattet ist.

Betreiber: Modulbaufreunde Ladenburg, 68229 Mannheim
Anlagengröße: 10,5 m x 6,5 m

 

Spur H0: De Provins a Villiers-Saint-Georges

Die Betreiber der Modellbahn-Anlage aus Frankreich werden eine digitale Modellbahn-Anlage im Maßstab HO mit 9,1 x 3 Meter präsentieren, die von allen vier Seiten betrachtet werden kann und den Besuchern ein umfassendes Erlebnis bietet.

Die Anlage ist eine originalgetreue und historische Nachbildung der Strecke welche Longueville mit Villiers-Saint-Georges verband, wie sie in den 1960er und 1970er Jahren existierte. Es handelte sich um eine typische Nebenstrecke, die durch die französische Landschaft führte und zu dieser Zeit noch sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr genutzt wurde.

Jedes Element – Gebäude, Brücken, Landschaften, Vegetation – wurde auf der Grundlage von Archivdokumenten, Feldstudien und historischen Fotografien handgefertigt und maßgeschneidert.

Die Landschaft zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus: Authentische ländliche Landschaften der Region Brie mit offenen Feldern und charmanten Dörfern. Ein originalgetreu nachgebauter Bahnhof mit Personenbahnhof, Güterbahnhof und Nebengleisen. Typische Ingenieursbauwerke wie kleine Brücken und Bahnübergänge.

Realistischer Betrieb mit abwechselnden Personenzügen und Güterzügen, der die Fahrpläne und das Rollmaterial der damaligen Zeit widerspiegeln. Die Anlage wird mit digitaler Steuerung (DCC) betrieben, was einen reibungslosen und dynamischen Betrieb gewährleistet.

Die Besucher können eine historische und eindringliche Reise genießen und die Atmosphäre einer echten französischen Regionalbahn entdecken, die in Miniatur zum Leben erweckt wurde.

Betreiber: Club de Modelisme Ferroviaire de Provins, Frankreich–77160 Provins
Anlagengröße: 9,5 x 3,5 m

 

Spur H0:   Westrampe Arlbergbahn – Bahnhof Hintergasse

Die Modellbahn-Anlage ist Teil der großen Modulanlage des MEC Bregenz und zeigt einige markante Abschnitte der Westrampe der Arlbergbahn im Stile der 50iger Jahre mit dem Bahnhof Hintergasse.

Die hier gezeigte Anlage besteht aus 14 Streckenmodulen inkl. Betriebsbahnhof mit einer Gesamtlänge von 20 Metern. Der Bahnhof Hintergasse dient als Kreuzungsbahnhof.

Auf der Anlage fahren möglichst vorbildgetreue Züge, welche für die Arlberg-Westrampe typisch waren. Die Landschaftsgestaltung und die Gebäude sind im Eigenbau entstanden.

Betreiber: Modell-Eisenbahn-Club Bregenz, Österreich-6900 Bregenz
Anlagengröße: 9 x 2,6 m

 

Spur HO: Eingleisige fiktive Nebenbahn mit Endbahnhof und BW

Einspurige Nebenbahnstrecke mit Bahnbetriebswerk, landschaftlich irgendwo im Südwesten mit Schienenbus und Dampfzug. Kurhotel, großer Mittelaltermarkt, Campingplatz mit Badesee, kleiner Bahnhof mit Rübenverladung und Bockkran. Kirche mit Friedhof, Burg, Weinbergen und original nachgebaute Y-Burg in Kernen – Stetten.

Die Eisenbahn ist Teil des Ganzen aber nicht das alles beherrschende Thema. Gesteuert wird die Zweileiter Anlage mit einer Märklin CS3 im halbautomatischen Betrieb, so dass noch eine Betätigung für einen Fahrdienstleiter bleibt.

Es ist viel Bewegung auf der Anlage mit sehr vielen selbstangemalten Figuren. Epoche: Übergang von 3 auf 4. Der Hintergrund wurde in Öl nach unseren Angaben von Herrn Christoph Laubmann gemalt.

Betreiber und Erbauer: IG Modelleisenbahn Kernen, 71394 Kernen
Anlagengröße: 8 x 2,2 m

 

Spur H0: Modulbaugruppe Grenzenlos

Aus einem Märklin Insider Stammtisch heraus kam Markus Horn die Idee einer Modulbaugruppe, dabei wollten wir den Mitgliedern freie Entfaltung an ihren Modulen bieten. Einzige Vorgabe war die Größe der Module und das das Märklin C-Gleis verbaut werden sollte.
Der Rest liegt in der Phantasie und der Vorstellung des Erbauers. Dabei sind Module entstanden, die der reine Wahnsinn geworden sind.
Von Bergen über Städte, von einer kleinen Idylle bis hin zum Chemiewerk und vom der Bundeswehrkaserne hin zum Lokmuseum ist so manches auf der Anlage zu sehen.
Es wurden normales Handelsübliche Materialen aber auch eigene aus Müll erschaffene Teile verbaut.
Eine zweigleisige Hauptstrecke führt von einer Abstellung über alle Module, dabei fahren sämtliche Züge und Wagen aller Epochen. Gesteuert wird das ganze über die ESU Ecos. Viele Lichter die unabhängig vom Stromkreislauf funktionieren und auch einige Drücker für die Zuschauer runden das ganze Bild ab.
Auch auf Nebenstrecken ist mit Märklin MS2 Fahrbetrieb geboten, und zwar unabhängig von der Hauptstrecke. Faller Carsystem wie auch Viessmann Carmotion ist auf den Modulen zu finden.

Viele Kleinigkeiten gibt es zu entdecken, aber auch große Meisterwerke, wie ein Marktplatz mit 7000 Steinen und eine Friedhofsmauer mit 3000 Steinen von Juweela wurden von einer Erbauerin mühsam auf dem Modul verbaut.

Modulbaugruppe Grenzenlos, heißt es, weil wir 24 Mitglieder aus Deutschland, der Schweiz und aus Luxemburg haben und wir so eine Internationale Gruppe Märklin verrückter Modellbahner sind. Dabei sind auch einige YouTube-Stars aus der Modelleisenbahnscene dabei und können live getroffen und über ihre Module gefachsimpelt werden.

Betreiber: Modulbaugruppe Grenzenlos, 78073 Bad Dürrheim
Anlagengröße: 13 x 8 m

 

Spur HO: Bahnhof Äpfingen der Öchsle Schmalspurbahn

Dem Verein Modellbahn Bodensee Friedrichshafen ist ein kleines Meisterwerk entstanden.

Eine Hommage an Oberschwaben mit dem originalgetreuen Nachbau des Bahnhofs Äpfingen im Zustand der 60-er Jahre (Epoche III). Dieser Bahnhof ist Teil der Öchsle Schmalspurbahn, die auch die Lok 99633, bekannt als Titel-Lok der Sendung Eisenbahnromantik des SWR, beheimatete.

Die Anlage kann beidseitig betrachtet werden, auf der einen Seite mit dem Bahnhof Äpfingen und auf der anderen Seite ein Teilstück der Strecke zwischen Äpfingen und Herrlishöfen.

Viele kleine Details (u.a. ein Maisfeld aus über 5000 Einzelpflanzen) laden den Betrachter ein zu verweilen und weitere Details zu entdecken, wie zum Beispiel ein komplett eingerichtetes Bahnhofsgebäude, fliegende Vögel, etc.

Die Gebäude des Bahnhofs sind nach Vorlage von Originalbildern selbst nachgebaut worden. Auch die Gleise wurden in Selbstbau hergestellt, da Stahlschwellengleise nicht auf dem Markt erhältlich sind.

Ein vorbildgerechter Fahrbetrieb, sowie ein Carsystem runden das Gesamtbild ab.

Bau einer Modulanlage:

Natürlich vernachlässigen wir auch unsere Modulanlage nicht. Diese soll live auf der Modelbaumesse wachsen. Letztes Mal war es eine Probe im kleinen Rahmen, aber aufgrund des positiven Feedbacks, haben wir uns dazu entschlossen es dieses Mal etwas größer zu gestalten. Dadurch können wir den Besuchern noch mehr zeigen und sie können, wie auch letztes Jahr, Fragen stellen, sich Tipps und Anregungen holen und verschiedene Techniken kennenlernen. Nicht nur im Landschaftsbau, sondern auch im technischen Bereich, wie Elektrik und Digitaltechnik. Durch das Bauen vor Ort fällt es dem interessierten Besucher leichter Fragen zu stellen und wir können ihm vor Ort eine Lösung oder Bautechniken dazu zeigen. Mit insgesamt über 75 Jahren Modellbauerfahrung unserer Mitglieder sind wir ein kompetenter Ansprechpartner für die Besucher.

Betreiber: Modellbahn Bodensee Friedrichshafen, D-88074 Meckenbeuren
Anlagengröße: 6 x 3 m

 

Spur H0 u N: Straßenbahn-Anlage und Groß-Enningen

Spur HO: Bei unserer Straßenbahn-Anlage im Maßstab 1:87 handelt es sich um eine automatische Kompaktanlage, auf der bis zu drei Straßenbahnzüge im Blockbetrieb fahren und an Haltestellen halten. Sie durchfahren dabei eine extrem aufwendig detaillierte Stadtlandschaft (z.B. hat nahezu jedes Ladengeschäft eine Inneneinrichtung) und erschließen nach Umfahren einer großzügigen Klosteranlage eine Wohnsiedlung. Auf ihrem Weg passieren die Züge viele liebevoll gestaltete Szenen, die durch die Besucher zu entdecken sind. Zahlreiche Aktionen (z.B. Glockengeläut oder ein Aufzug) und Lichter können von den Besuchern durch Druckknöpfe an der Anlage selbst in Gang gesetzt werden. Eine weitere Besonderheit sind mit funktionierenden Ampeln ausgestattete Straßenkreuzungen, die zudem über realistische Straßenbahnbahnsignale verfügen, die wiederum den Straßenbahnbetrieb beeinflussen.

Die Anlage verfügt bei einer Größe von 1,25 Meter auf 2 Meter über eine Gleislänge von ca. 10 Metern (Tillig-Straßenbahngleis). Die Ausstattung mit Oberleitung versteht sich bei einer Straßenbahn von selbst.

Spur N: Die Anlage „Groß-Enningen“ stellt eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn im Maßstab 1:160 dar. Vor dem zeitlichen Hintergrund der 80er Jahre (Epoche IV) fahren 6 Zuggarnituren im Blockabstand automatisch durch eine Mittelgebirgslandschaft. Die mehrfach in sich verwundene Strecke führt über 3 Ebenen und durch einen 8-gleisigen Bahnhof.

Im Bahnhof mündet außerdem eine eingleisige Nebenbahn ein, die als automatische Pendelbahn mit eigenem Schattenbahnhof betrieben wird. Zudem verfügt der Bahnhof über einen kleinen Güterteil mit Rangiergleisen und einem Mini-BW.

Ein Überholbahnhof im Vordergrund der Anlage sowie ein Schattenbahnhof vervollständigen die ca. 50 m lange Gleisanlage.

Die Stadt besteht aus einem neuen Stadtteil am Bahnhof, wo sich hauptsächlich Geschäftshäuser und modernere Wohnblöcke befinden und einer Altstadt auf dem Berg. Beide Stadteile sind detailreich gestaltet (z.B. funktionierende Ampeln in
Spur N!) und aufwendig beleuchtet.

Das alles spielt sich auf einer Grundfläche von gerade mal 2,8 x 1,4 m ab.

Betreiber: Club der Modelleisenbahner Würzburg, 97082 Würzburg
Anlagengröße: 2 x 1,25 m und 2,8 x 1,4 m

 

Spur H0: Modellbahn- und Verkehrsgeschichte mit Hagen von Ortloff

Der ehemalige Moderator Hagen von Ortloff bekannt von der Fernseh-Serie „Eisenbahn-Romantik“ präsentiert zusammen mit Lutz Mäder, Rolf Brändle und Eric Haake eine in den fünfziger und sechziger Jahren spielende Anlage mit dem Titel „Modellbahn- und Verkehrsgeschichte- spielend präsentiert“.

Auf dieser Anlage fahren Trolley Busse, die die Esslinger Firma Eheim vor über sechzig Jahren produziert hat. Auf der anderen Seite der Anlage rollen Straßenbahnen Loop, eine aus Stuttgarter und eine aus Dresden. Beide umrunden das Kartonmodell der weltberühmten Frauenkirche.

Als Glanz- und Herzstück der Anlage ist die Wuppertaler Schwebebahn unterwegs. Natürlich mit dem Elefanten Tuffi.

Die Eisenbahn, die all die anderen Fahrzeuge verbindet und die Anlage umrundet, stammt von der Göppinger Modellbahnfirma Märklin. Hinzukommen Gleichstromfahrzeuge aus der früheren DDR, die von manchen Bundesbürgern gern belächelt wurden, die aber mit den Loks und Wagen aus dem Westen durchaus mithalten konnten.

Zwei Kreise, die von Kurbelgeneratoren gespeist werden, laden zum Spielen ein.

Auch Freunde des alten Blechspielzeugs kommen auf ihre Kosten. Der Alpine Express, die alte Seilbahn oder die Mountainbahn von Techofix werden wieder lebendig, wenn man sie aufgezogen hat.

Betreiber: Hagen von Ortloff, Lutz Mäder Rolf Brändle und Eric Haake
Anlagengröße: 6 x 5 m

 

Spur H0f: Die Lerchentaler Waldbahn 

Die Anlage zeigt den Stammholztransport in einer schwer zugänglichen Gebirgslandschaft in Österreich. Von der Ladestelle Thomasberg müssen die Baumstämme auf Waldbahn-Waggons ins Tal zur Entladestelle St. Martin gebracht werden. Dabei wird eine romantische Schlucht befahren, durch die gleichzeitig auch ein Wanderweg führt. Wegen der dargestellten Topografie ergeben sich beim Betrachten der Anlage immer neue Bildausschnitte. Auf Grund der sparsam angelegten Gleise und der beim Betrieb zu beachtenden Vorschriften und Einschränkungen müssen dabei umfangreiche Rangieraufgaben bewältigt werden. Gekuppelt wird stets händisch. Zu jeder dargestellten Situation, zu jedem Gebäude und zu jedem Fahrzeug, gibt es eine Geschichte! Die Gebäude sind vollständig eingerichtet und können teilweise auch durch Abnahme des Daches, eingesehen werden. Die Anlage weist zahlreiche Details auf, die erst entdeckt werden müssen.

Betreiber: Privatanlage Manfred Scholz, Österreich-8020 Graz
Anlagengröße: 1,1 x 1 m (Modellbahn-Gemeinschaftsfläche Stand 1206)

 

Spur H0: Abra La Raya

Die Bahnstation Abra La Raya liegt in den peruanischen Anden. Sie ist der höchste Punkt der Zugstrecke zwischen Cusco und Puno – einer der höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt. Während der Fahrt wird hier ein kurzer Halt eingelegt, damit Reisende die spektakuläre Andenlandschaft genießen oder auf dem kleinen Markt lokale Handwerksprodukte erwerben können. Umgeben von schneebedeckten Gipfeln und weiter Hochebene bietet Abra La Raya einen der eindrucksvollsten Ausblicke der gesamten Strecke.

In der Nähe des zentralen Denkmals des Inkaherrschers Pachacútec Yupanqui tummeln sich Touristen auf einem belebten touristischen Markt, oder genießen die Aussicht vom Busparkplatz, während die lokale Bevölkerung ihrer Arbeit nachgeht: Ob die Cuys (Meerschweine) im Hof gefüttert werden, oder die nahegelegene Erzmine mit LKW bedient wird. Und natürlich gibt es Alpakas!

Der Betrieb der Schauanlage in 1:87 (H0, 2L RP25) orientiert sich am Vorbild. Es kommen authentische Garnituren zum Einsatz, die teilweise im Eigen(um-)bau entstanden. Daneben ist ein Car-System aktiv.

Betreiber: Privatanlage Tobias Mandt, 50968 Köln
Anlagengröße: 2,5 x 1 m (Modellbahn-Gemeinschaftsfläche Stand 1206)

 

Spur H0: Lummerland in H0 – eine Insel mit 2 Bergen

Das ModellBahnTeam Bodensee hat die „Insel mit zwei Bergen“ fiktiv nachgebaut. Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer, mit viel Tunnel und Gleisen und dem Eisenbahnverkehr.

Charakteristisch ist der Bahnhof Lummerland, das Schloss von König Alfons, der Einkaufsladen von Frau Waas und der Lokomotivschuppen von der Dampflok Emma.

Auf der Insel befindet sich ein Vulkan, der ab und an Rauch abgibt. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Palmen und Kakteen.

Am Bahnsteig warten die Reisenden auf die Ankunft von Jim Knopf mit Lukas, dem Lokführer. Hoch oben im Schloss Lummerland wacht Alfons über seine Insel, die er von seinem Balkon überblicken kann.

Betreiber: ModellBahnTeam Bodensee, 88048 Friedrichshafen
Anlagengröße: 1,5 x 1 m (Modellbahn-Gemeinschaftsfläche Stand 1206)

 

Spur TT: Nostalgie-Anlage in 1 : 120

Die Nostalgie bezieht sich nicht nur auf das Alter. Die kompakte Anlage zeigt einen Betrieb mit allen seinerzeit verfügbaren Möglichkeiten der Modellbahnsteuerung. Blockbetrieb, Pendelzug, Handsteuerung mit Gleisbildstellwerk. Sogar Oberleitungen haben es geschafft mit dargestellt zu werden. Angebügelt auf 12mm Spurweite dürfen hier die alten „Schätzchen“ ihre Runden drehen. Zu Ehren kommt auch eines der ältesten Modelle aus dem Hause „Zeuke“, eine E94.Der Transport der Anlage ist denkbar einfach, sie passt in handelsübliche Mittelklasse-Kombis. Modellbahn passend zum Auto eben.

Betreiber: Warener EBF, Steffen Becker, 17192 Peenehagen
Anlagengröße: 1,75 x 1 m (Modellbahn-Gemeinschaftsfläche Stand 1206)

 

Spur TT: Modellbahn-Anlage Stiller Winkel

Die Modellbahnanlage „Stiller Winkel“ ist das bekannte Kleinstdiorama von Ingo Scholz, das zeigt, wie viel realistischer Bahnbetrieb auf minimalem Raum möglich ist. Das Konzept beweist, dass für eine faszinierende Modelleisenbahn kein riesiger Kellerraum nötig ist. Auf 1,0 Meter Länge und 25 Zentimeter Tiefe ist ein fiktiver Endbahnhof einer Nebenbahn dargestellt. Ankommende Züge werden hier abgekoppelt, die Lokomotive fährt auf die selbstgebaute Schwenkbühne, wird dort langsam gedreht, umfährt den Zug und setzt sich für die Rückfahrt wieder an die Spitze des Zuges. Trotz der geringen Ausmaße wird ein absolut reger und vorbildgerechter Rangier- und Bahnbetrieb demonstriert.

Aufgrund der meisterhaften Platzausnutzung und der Detaillierung wurde die Anlage unter anderem im Fachmagazin Miba Spezial (Ausgabe 122) auf mehreren Seiten ausführlich mit großformatigen Bildern vorgestellt.

Betreiber: Privatanlage Ingo Scholz, 01844 Neustadt in Sachsen
Anlagengröße: 1,5 x 0,3 m (Modellbahn-Gemeinschaftsfläche Stand 1206)

 

Spur N: SceNic Modul Gruppe (Deutschland-Prämiere)

Der SceNic-Verbund wurde von begeisterten Modelleisenbahnern gegründet und bringt Talente und Ideen aus ganz Frankreich zusammen.

Sein Ziel: gemeinsam beeindruckende modulare Anlagen zu schaffen, bei denen jede einzelne Gestaltung ihre eigene Identität und Persönlichkeit bewahrt.

Eine gemeinsame Norm ermöglicht es, die Module miteinander zu verbinden und einen durchgängigen Anlagenbetrieb zu gewährleisten, während jedem Modellbauer gleichzeitig große gestalterische Freiheit bleibt.

Heute gehören mehr als 25 Modellbauer zum SceNic-Verbund und bereichern das Netzwerk kontinuierlich mit neuen Modulen. Seit seiner Gründung wurden mehr als 100 Module gebaut und auf über 70 Ausstellungen in Frankreich präsentiert.

Jedes Modul erzählt seine eigene Geschichte und bietet eine individuelle Landschaft und Atmosphäre, stets mit einem besonderen Augenmerk auf Realismus und Detailtreue. Die Vielfalt der Module lädt dazu ein, auf wenigen Metern durch Landschaften zu reisen, die von zahlreichen Regionen Frankreichs inspiriert sind: von der Provence bis in den Norden Frankreichs, über den Großraum Paris, die Ariège bis ins Elsass – die Szenerien wechseln ständig und gleichen sich nie.

Diese Vielfalt ist eine der großen Stärken des Verbunds: Jeder Modellbauer bringt seine ganz persönliche Vorstellung von der Welt der kleinen Eisenbahn ein. Ohne formelle Vereinszugehörigkeit lebt SceNic vor allem von der Freude am Gestalten, am gemeinsamen Austausch und am Betrieb der Züge. Über die Jahre und durch zahlreiche Ausstellungen hat sich der Verbund einen Namen gemacht und bringt heute Modellbahnbegeisterte aus ganz Frankreich zusammen. Der Austausch mit Besuchern und anderen Modellbauern bietet zudem die Gelegenheit, Techniken, Ideen und Erfahrungen miteinander zu teilen.

Die Ausstellung in Friedrichshafen markiert einen neuen Meilenstein für SceNic und zugleich ein neues Abenteuer, mit dem unsere Leidenschaft erstmals über die Grenzen Frankreichs hinausgeht! Bei dieser ersten Präsentation außerhalb Frankreichs erwartet die Besucher eine der größten Anlagen, die SceNic bisher aufgebaut hat: Rund ein Dutzend Modellbauer werden fast 30 gestaltete Module zu einer mehr als 40 Meter langen Modellbahnanlage verbinden.

Betreiber: SceNic Modul Gruppe, Frankreich – 67117 Hurtigheim
Anlagengröße: 16 x 7 m

 

Spur N: Schwäbische Alb

Auf einer Fläche von 6,5×1,1 m und 5,0×1,1 m in L-Form wird das Thema „Schwäbische Alb“ in der Spurgröße N verwirklicht. Neben einem großen Steinbruch zur Zementherstellung sind die Burg Derneck im großen Lautertal sowie das Weltkulturerbe „Hohle Fels“ in Schelklingen nachgebildet. Der große Bahnhof in der Anlagenmitte und die Kleinstadt mit ihren Fachwerkhäusern haben kein konkretes Vorbild. Die hochwertige Anlagengestaltung mit großer Höhenstaffelung erlaubt die Wiedererkennbarkeit von Natur und Landschaft der schwäbische Alb mit Mischwäldern und Kalksteinfelsen.

Auf 8 Segmenten ist eine 2-gleisige Hauptstrecke mit zwei Bahnhöfen sowie zwei
1-gleisige Nebenstrecken dargestellt, welche in den großen Bahnhof „Karlsburg“ münden. Aufwendige Weichenstraßen in den Bahnhöfen sowie 4 Weichen für den Gleiswechselbetrieb auf der Hauptstrecke erlauben einen abwechslungsreichen Anlagenbetrieb.

Die Anlage wird computergesteuert betrieben und hat eine Abstellmöglichkeit von bis zu 75 Zügen in 4 Schattenbahnhöfen. Mindestens 20 komplette Zugeinheiten sind im Dauereinsatz und beleben den Betrieb der Epochen 5 – 6 entsprechend interessant. Moderne ICE und Fernzüge sowie verschiedenste Nahverkehrs-Triebwagen und Doppelstock-Wendezüge vermitteln ein abwechslungsreiches Bild der modernen Eisenbahn. Zusätzlich verkehren viele Güterzüge (Ganzzüge, Containerzüge und kombinierter Ladungsverkehr) mit Lokomotiven verschiedenster internationaler Eisenbahnunternehmen.

Die Oberleitung ist funktionslos, gibt aber der Anlage ein stimmiges Gesamtbild.

Die Anlage ist für den Besucher rundum begehbar, die Schattenbahnhöfe sind einsehbar. Ein großer zweiter Bildschirm ermöglicht die Betrachtung des Computer-Gleisbildes mit allen Fahrstraßen und Zugbewegungen.

Betreiber: Eisenbahnfreunde Schelklingen e.V., 89601 Schelklingen
Anlagengröße: 6,5 x 5,0 m

 

Spur N: Cavallersolaro 

Entworfen von Costanzo Malecore, der auch die Gleisanlagen und die Anordnung der Bahnhofsgebäude entworfen hat, stützte er sich bei der Umsetzung auf die Arbeit des hervorragenden Modellbauers Stefano Carrari, während einige Feinarbeiten und die Bahnhofsgebäude vom vielseitigen Künstler Davide Comba realisiert wurden.

Das im Jahr 2025 „getaufte“ Modell spielt in der Zeit von 1950 bis 1970 und stellt einen Bahnhof auf einer Nebenstrecke in der Provinz Cuneo in Norditalien dar, der eine halb in den Hügeln gelegene Ortschaft bedient. Trotz seiner geringen Größe bietet dieses Diorama dem Betrachter dank der Verwendung geeigneter Modellbautechniken Verbindung mit der Anwendung der Grundprinzipien der Bühnenbild- und Landschaftsgestaltung eine außergewöhnliche visuelle Wirkung.

Die Hand von Stefano Carrari hat Cavallersolaro meisterhaft gestaltet: Das Diorama zeichnet sich nämlich durch ein hohes Maß an Realismus aus und wird durch den organischen und originellen Einsatz von szenischen Trennwänden bereichert; es besticht durch die geschickte Anordnung der Kulisse, dank derer der Fluchtpunkt an einer überraschend günstigen Stelle liegt, die hervorragende Ergebnisse bei Foto- und Filmaufnahmen garantiert.

Betreiber: Privatanlage Costanzo Malecore, Italien-10088 Volpiano
Anlagengröße: 1,75 x 0,75 m (Modellbahn-Gemeinschaftsfläche Stand 1206)

 

Spur Z: Spur Z, kleine Eisenbahn ganz groß

Während der Faszination Modellbau Friedrichshafen präsentieren die Z-Freunde International gleich mehrere sehenswerte Spur Z-Modellbahn-Anlagen von vielen verschiedenen Erbauern. Die Z-Freunde stehen für Fragen und Informationen gerne zur Verfügung.

Betreiber: Z-Freunde International, 73666 Baltmannsweiler
Anlagengröße: 14 m x 7 m

Danke schön für Ihre Berichte und Ankündigungen.

Weitere Informationen und honorarfreie Bilder zu allen Modellbahn-Anlagen finden Sie unter folgenden LINKS:

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